Wir hatten wieder einmal die spannende Aufgabe, eine interaktive Stadtkarte für den Kooperativen Bibliotheksverbandes Berlin-Brandenburg (KOBV) gestalten und programmatisch umsetzen zu dürfen. Auf der Karte sind mehr als 650 Bibliotheken aus der Region Berlin/Brandenburg zu finden.
Die Karte verfügt über eine Vielzahl von Möglichkeiten nach beliebigen Bibliotheken zu suchen und zu filtern. Es lässt sich nach Region und Fachgebiete filtern. Mit vorgefertigten Schnellfiltern sind zahlreiche Hochschul- und andere öffentliche Bibliotheken nach nur ein bis Klicks erreichbar. Auch lassen sich beliebige Kombinationen zusammenklicken, um die Suche nach den gewünschten Bibliotheken einzuschränken. Zusätzlich lassen sich auch Bibliotheken mit einer ausgeklügelten Suchfunktion ganz einfach finden. Die Suchergebnisse werden in einer weiteren Leiste namentlich als auch in der Karte gleich angezeigt. Wenn die einzelnen Pins bzw. Orte auf der Karte angeklickt werden, erhält man weitere Informationen zu den Bibliotheken und Links zu den jeweiligen Kontaktmöglichkeiten. Für Bibliothekar:innen gibt es besonders wichtige und detailliertere Informationen in einem eigenen farblich hervorgehobenen Abschnitt.
Somit haben Bibliothekar:innen, Brandenburger:innen, Berliner:innen und Besucher:innen die Möglichkeit die Vielzahl der bereitstehenden Bibliotheken zu erfassen und Orte zum Stöbern, Studieren und Weiterbilden zu finden.
Die Karte kann man hier in Aktion sehen: https://bibinfo.kobv.de/
ZIELFORMULIERUNG:
Orientierung in der Vielfalt der Bibliotheken
Entwicklung einer interaktiven Karte mit Versionskontrolle
Allgemeines
Das Team des KOBV hat uns dazu die zugehörigen Geodaten und weitere Daten zu den jeweiligen Bibliotheken bereitgestellt.
Zu den größten Herausforderungen haben die Entscheidungen gehört, welche Daten tatsächlich relevant sind und es auf die Karte schaffen werden. Außerdem war die Umsetzung, wie die verschiedenen Filterkriterien die jeweiligen Bibliotheken filtern sollen ein gemeinsamer iterativer Prozess im Austausch mit dem Team vom KOBV. Das Design der Karte und aller interaktiven Elemente sollte sich natürlich bestmöglich in das bestehende Corporate Design integrieren, aber gleichzeitig auch modern und gut bedienbar sein.
Filter
Um die Suche der über 650 Bibliotheken zu vereinfachen, haben wir eine ausgeklügelte Filter-Mechanik entwickelt, die es den Besucher:innen ermöglicht die Suche einzuschränken. Somit gibt es Schnellauswahlen (z.B. öffentliche Bibliotheken, Hochschulbibliotheken etc.). Zusätzlich kann auch nach Region und zuguter letzt nach Fachgebieten gefiltert werden. Hinzu kommt eine Suchfunktion, welche sowohl nach den Namen der Bibliotheken, als auch Schlüsselwörtern suchen kann, z.B. auch der ISIL-Nummer, KOBV-Nummer, Fachgebieten etc. Wenn dann die Suche gestartet wird, öffnet sich eine Ergebnisliste worüber man einfach an die jeweiligen Standorte rankommt.
Details
Für Informationen zu den jeweiligen Bibliotheken kann man ganz einfach auf die Pins/Orte drücken, wodurch ein Pop-up geöffnet wird. Auf den Pop-ups sind wichtige Informationen zu den Standorten, Informationen, Kontaktinformationen, Bilder, Links usw. vorzufinden.
Dabei sollte nach dem ersten Klick auf einen Pin die Informationsflut etwas reduziert sein. Wer jedoch noch genauere Informationen zu den jeweiligen Bibliotheken sehen möchte, kann über das Popup auch auf die Detailseite kommen, die wir bewusst so gestaltet haben, dass weitere wichtige Informationen über die Bibliotheken gut veranschaulicht werden.
Effizienz
Um die Entwicklung so effektiv wie möglich voranzutreiben haben wir über das Versionierungssystem „git“ in der Entwicklung miteinander kollaboriert. Die Karte verwendet dieses Mal kein zentrales CMS, sondern wir haben die ganze Website per Hand programmiert und für die Datenspeicherung der Bibliothekensammlung eine JSON-Datei verwendet, die lokal auf dem Server des KOBV liegt.
Dadurch müssen die jeweiligen Bibliotheken nicht noch extra in einer Datenbank gespeichert und bearbeitet werden. Durch die Kombination von den JSON-Dateien und ausgeklügelten Suchmechanismen können die Ergebnisse auf der Karte einfach projiziert werden.




